Parkettarten

Tipps vom Parkettleger

Was ist beim Verlegen zu beachten?

Parkett zu verlegen verlangt die richtige Technik und das nötige Know-how. Wie muss die Vorbereitung aussehen? Verkleben oder schwimmend verlegen? Verwendet man Massiv- oder Mehrschichtparkett? Um die richtige Entscheidung zu treffen, braucht man alle Eckdaten und das Wissen vom Fachmann. Dafür stehen wir Ihnen mit unserer jahrelangen Erfahrung gern zur Verfügung. Die ersten Tipps finden Sie hier.

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Die wichtigsten Parkettarten

Massivparkett

Stabparkett

Es wird aus unterschiedlichen Holzstäben zusammengesetzt.

Massivholzdiele

Es werden nur ganze Holzstücke verwendet. Deshalb wird eine Massivholzdiele auch als „echtes Parkett“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich um die qualitativ hochwertigste Alternative. Die Massivholzdiele ist nicht in jeder Stärke für eine Verlegung auf einer Fußbodenheizung geeignet.

Hochkantlamellenparkett

Es ist sehr robust und belastbar. Oftmals wird es in Kindergärten, Hobbyräumen o.ä. verlegt. Durch die Dicke kann es sehr häufig wieder aufgearbeitet werden.

Mosaikparkett

Mosaikparkett ist 8mm dick und besteht aus Vollholz. Es kann mehrfach aufgearbeitet werden. Es ist sehr strapazierfähig. Es gehört zu den preisgünstigsten Parkettarten. Es ist für die Verlegung auf Fußbodenheizung gut geeignet.

Lamparkett

Das Lamparkett kann bei Renovierungen gut eingesetzt werden, da die Stärke gering ist.

Tafelparkett

Tafelparkett gehört zur exklusivsten Parkettart. Es wird auf Wunsch individuell von Hand hergestellt.

Mehrschichtparkett

3-Schicht-Parkett

Es besteht aus 3 Schichten, diese werden zusammen geklebt. Die obere Schicht besteht aus Massivholz. Die Mittelschicht besteht aus querverleimtem Massivholz. Die untere Schicht wird durch ein Rückzugsfurnier stabilisiert. 3-Schicht-Parkett kann schwimmend verlegt werden. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gesamtdicke: etwa 15mm

2-Schicht-Parkett

Ein Kompromiss zwischen Massivparkett und 3-Schicht-Parkett. Die obere Schicht besteht wie beim 3-Schicht-Parkett aus Massivholz und ist bereits fertig behandelt. Die untere Schicht besteht aus querverleimtem Massivholz. 2-Schicht Parkett muss verklebt werden. Optisch sieht es aus wie Massivparkett und eignet sich besonders gut bei einer eingebauten Fußbodenheizung.

Gesamtdicke: etwa 10 – 11mm

Parkett und Dielen ölen

Vorteil: Durch das Öl erhält man einen schönen warmen, natürlichen Farbton. Die Struktur des Holzes ist offenporig, was zu einem angenehmen und gesunden Raumklima beiträgt. Die Oberfläche bleibt matter als beim Versiegeln und lässt sich der dadurch leichter reinigen. Ein Nachölen kleinerer Flächen ist problemlos möglich. Bei einer Ölbehandlung kann man zwischen verschiedenen Farbtönen wählen.

Nachteil: Der Boden muss in regelmäßigen Abständen vom Fachmann neu geölt werden, damit der Ölfilm und der damit verbundene Schutz erhalten bleiben.

Parkett und Dielen lackieren

Vorteil: Durch das Versiegeln wird die Oberfläche vollständig geschlossen. Ein versiegelter Parkettboden muss nicht gepflegt, sondern nur gereinigt werden. Der Boden lässt sich durch die lackierte Oberfläche leicht reinigen.

Nachteil: Druckstellen und Kratzer im Lack können Schäden verursachen. Ein Nachlackieren von kleineren Flächen ist nicht möglich.

Tipps zum Umgang mit Parkett im Bad

Ein Badezimmer, das regelmäßig gelüftet wird, hat die meiste Zeit die gleiche Luftfeuchtigkeit wie andere Wohnräume. Nur wenn geduscht oder gebadet wird, steigt die Luftfeuchtigkeit an. Das schadet dem Boden in der Regel aber nicht. Allerdings sollten Pfützen durch nasse Füße möglichst schnell aufgewischt werden. Für den Nassbereich direkt in der Dusche ist Parkettboden generell nicht geeignet.

Pflegetipps für Parkett in der Küche

Der Fußboden in der Küche wird oft häufiger belastet als der im Schlafzimmer. Daher sollten Sie auf ein härteres Holz zurückgreifen. Im Idealfall wählen Sie einen Parkettboden mit einer stärkeren Nutzschicht, damit der Boden auch nach Jahren noch geschliffen und neu versiegelt oder geölt werden kann. Frische Flecken lassen sich mit einem feuchten Tuch leicht entfernen. Bei geölten Böden können hartnäckige Flecken oder Beschädigungen leicht ausgebessert und die Fläche nachgeölt werden. Eine rustikale Sortierung sorgt für ein wohnliches Ambiente und durch die lebhafte Struktur fallen Flecken oft gar nicht auf.

Vorbereitungen:

Vor dem Verlegen des Parketts

 

Wichtig ist vor der Verlegung die Überprüfung des Untergrundes. Ein neuer Estrich muss trocken sein, um mit der Parkettverlegung beginnen zu können. Außerdem darf das Gebäude keine Baufeuchte mehr aufweisen. Die Temperatur im Haus sollte zwischen 18 und 25 Grad liegen.

Verlegearten:

Schwimmend oder vollflächig verklebt verlegen?

 

Bei der verklebten Variante handelt es sich um die hochwertigste Verlegeart. Wer seinen Parkettboden lange nutzen und auch später aufarbeiten möchte, sollte ihn verkleben. Ein fest verklebter Parkettboden macht keine Geräusche. Ein schwimmend verlegter Parkettboden benötigt Übergangsschienen zwischen den Räumen und wirkt daher wie Laminat.